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Ich bin nach Tokio geflogen, um ein Pokémon zu fangen #PokemonGo

NunEigentlich sollte es hier im Blog schon längst einen Blogpost zu meinem „neuen“ Hobby geben: Pokémon Go. Seit Erscheinen des Spiels, bin ich fast täglich draußen und mache Jagd auf die kleinen Taschenmonster. Mehr dazu könnt ihr dann in dem Blogpost lesen, der hier bald zum Thema erscheint.

Jedenfalls gibt es im Spiel drei Pokémon, die man nicht in Europa fangen kann: Kangama gibt es nur in Australien, Tauros nur in Nordamerika und Porenta nur in Japan und einigen anderen Regionen Asiens. Ich saß mit der Madame am 25.11. am Rechner und wir haben ein bisschen mit ebookers rumgespielt. Dabei stellte sich raus, dass ein Flug nach Tokio inkl. vier Übernachtungen in einem 4-Sterne-Hotel gar nicht so teuer sind, wie gedacht. Wir haben uns angeschaut, genickt und ganz einfach gebucht. Auf Tokio hatten wir nach unserem Trip im Juni dorthin (puh ey, dazu gibt es hier auch noch keinen Blogpost… du meine Güte!) sowieso noch mal Bock.

Tag 1: Anreise und eine erste Porenta-Sichtung

Montag früh ging es dann auch schon los. Mit British Airways ging es erst von Tegel nach London und von London nach Tokio mit einer Boeing 787 (Dreamliner). Ich erinnere mich noch ziemlich gut an den letzten Flug, den ich irgendwie ganz furchtbar und viel zu lang fand. Im Dreamliner fliegen ist aber wirklich super angenehm.

787-9-ba

Außerdem hatten wir uns die beiden Plätze in der letzten Reihe gesichert und hatten somit auch unsere Ruhe. Normalweise ist die 787-9 von BA 3-3-3 bestuhlt, nur in der letzten Reihe ist es 2-3-2. Man hat also keinen weiteren Nachbarn und jede Menge Platz neben sich:

so-viel-platz noch-mehr-platz

Außerdem ist die Luft in der 787 deutlich besser als in anderen Maschinen, kein Kerosin-Geruch oder ähnliches, der Kabinendruck ist angenehmer und die Luftfeuchtigkeit höher, als in vergleichbaren Flugzeugen. Am Ende muss man zwar trotzdem 12 Stunden sitzen, aber ich empfand den Flug auf jeden Fall als deutlich angenehmer, als den mit Turkish Airlines damals im Airbus A330. Allerdings war das Essen bei TA deutlich besser, als bei BA. Aber irgendwas ist ja immer 😉

tokio-landung

Ok weiter im Text. Dienstag gegen 11 Uhr sind wir in Tokio angekommen. Erste Amtshandlung am Flughafen: einen Pocket-Router von Softbank besorgt. Unlimited Data (mit 3GB Highspeed-Volumen pro Tag) für knapp 50€ für 5 Tage.

Und direkt danach habe ich mir meinen Lieblings-Tee gekauft:

Danach ging es mit dem Narita Express (NRX) in die Stadt. Die Fahrt vom Flughafen ist total spannend, weil der Flughafen Narita noch in einer eher ländlichen Region liegt und es Stück für Stück immer urbaner wird.

tokio-bahn

Im Granbell Hotel Shinjuku angekommen, haben wir uns kurz über unser schnuckeliges Zimmer gefreut. 11m2 groß und doch war alles da, was man so braucht. Mehr als schlafen und duschen wollten wir eh nicht im Hotel, von daher passte das perfekt.

hotelzimmer

Das hier war übrigens unser Ausblick. Das helle Gebäude links ist das HQ von Square Enix 🙂

blick-aus-hotelzimmer

ausblick-hotel-tag

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir übrigens noch kein einziges Porenta gesehen, geschweige denn gefangen. Wir sind dann nach Shibuya gefahren und haben dort bis ca. 20 Uhr Ausschau nach der Ente mit dem Lauch gehalten. Fehlanzeige. Dafür haben wir einen Spot (Shibuyatoei Plaza) gefunden, an dem gleich drei gesponserte Pokéstops zwischen einigen anderen standen. Die waren auch noch alle mit Lockmodulen befeuert und die Pokémon sind schneller aufgetaucht, als wir sie fangen konnten 😀

Der Jetlag hat uns dann eingeholt und wir sind zurück ins Hotel. Im Bett habe ich dann Porenta zum ersten Mal im Nearby gesehen, war dann aber zu müde, um es suchen zu gehen… Es war aber auf jeden Fall ein wenig aufregend, mal wieder einen Schatten unter „Gesichtet“ zu sehen 😀

porenta-1

Hier noch ein paar weitere Fotos von Tag 1: 

 

Tag 2: No No No No Yes!

Irgendwie immer noch in der falschen Zeitzone, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 6:30 aufgewacht. Wir haben uns dann flott fertig gemacht und uns erneut auf die Suche nach Porenta gemacht. Wieder in der Nähe der Shibuya-Crossing.

Nach zwei Stunden haben wir aber die Geduld verloren und sind in die U-Bahn gegangen. Und BÄMM! Da sitzt Porenta plötzlich direkt vor mir! Schnell einen Screenshot gemacht und dann…

Laut des Sliph Road Nest-Atlasses sollte eines regelmäßig beim Kaiserpalast Tokio auftauchen. Und tatsächlich! Kaum dort angekommen, war Porenta im Nearby zu sehen. Wir haben es aber auch dort nicht finden können 🙁

porenta-nearby

Wir haben uns dann ein wenig im Garten des Kaiserpalastes umgeschaut. Schön da 🙂

Danach ging es zurück nach Shibuya. Immerhin hatte ich dort bei der Abfahrt ein Porenta gesehen. Wir sind dann rund um die Shibuya Crossing, den Bahnhof und die Statue von Hachikō mehrere Stunden rumgedackelt, die dumme Ente wollte aber einfach nicht auftauchen.

Nach rund 10 Stunden Pokémon Go ohne nennenswertes Ergebnis war ich ein kleines bisschen genervt und konnte Shibuya auch nicht mehr sehen. Wir sind dann also wieder in die Bahn gestiegen, um zurück ins Hotel zu fahren.

Und wisst ihr was dann im Bahnhof beim Einsteigen in die Bahn passiert ist? Ja genau! Porenta ist wieder aufgetaucht! Diesmal habe ich nicht erst einen Screenshot gemacht, sondern den Lauch-Kollegen angetippt und mich sofort daran gemacht ihn zu fangen:

 

Woohoooo! Endlich! Aber: bei der Madame ist Porenta nicht aufgetaucht. Die Mission Porenta-Jagd war damit also erst zur Hälfte abgeschlossen…

Nach rund 30.000 Schritten waren wir aber irgendwie durch, sind ins Hotel und ab ins Bett.

Hier noch einige weitere Fotos von Tag 2 in Tokio: 

Tag 3: Porenta, Dragoran und Pokémon Center

Wieder früh aufgewacht und wieder früh auf die Socken gemacht. Nach einem Frühstück und ein wenig rumlaufen in Shibuya lief uns plötzlich im Shibuya Hikarie Einkaufszentrum ein Porenta vor die Füße. Bine konnte es nun auch endlich fangen und wir waren beide ein bisschen erleichtert, dass dieses Thema damit nun abgehakt war.

porenta-bine

Kurz danach erschien dann ein Dragoran im Nearby, das wir auch nicht lange suchen mussten. Bine hat es fangen können, mir ist es leider abgehauen 🙁

Nachdem wir also wieder ein paar Stunden Pokémon Go gespielt haben, haben wir uns auf den Weg zum Pokémon Center Mega Tokyo gemacht. Holy Shit Leute. SO VIEL POKÉMON MERCH! Seht selbst:

Natürlich haben wir auch ein paar Dinge mitgenommen. Was genau, erfahrt ihr am Ende des Blogposts, denn wir waren noch in einem weiteren Pokémon Center 😀

pokemon-center-mega-tokyo_06

Hier noch ein paar weitere Fotos von Tag 3 in Tokio: 

Tag 4: Katzentempel & Porenta in Ginza

Typisches Frühstück: Lemon Tea und Sandwiches von Lawson (super lecker!)

Typisches Frühstück: Lemon Tea und Sandwiches von Lawson (super lecker!)

An unserem vorletzten Tag sind wir gleich morgens zum Gotokuji Temple im Bezirk Setagaya gefahren. In diesem Tempel soll die Maneki Neko (Winkekatze) ihren Ursprung haben, also mussten wir da natürlich hin. Außerdem war es auch an der Zeit, mal aus Shibuya und Shinjuku rauszukommen. So sehr ich es dort auch mag, die Wohngegenden, in denen eher weniger Hochhäuser stehen, haben einen ganz eigenen Charme, den man sich nicht entgehen lassen sollte:

Die Geschichte zum Tempel und den Maneki Neko könnt ihr im LG Blog lesen, nur eins vorab: SO VIELE WINKEKATZEN!!!!

tempel

maneki-neko-winkekatzen

Nachdem wir gut und gerne zwei Stunden in der Tempelanlage verbracht haben, ging es weiter in Richtung Ginza. Bine wollte dort in das Café de L’ambre, ein kissaten, also ein klassisches Café mit einem Besitzer, der schon 102 Jahre alt ist. Solltet ihr mal nach Tokio kommen, solltet ihr dort auch mal hin, der Kaffee war schon ziemlich großartig.

Danach wollte ich nur kurz in den Apple Store in Ginza, weil ein Freund etwas von dort haben wollte. Auf dem Weg dorthin ist uns dann der Enten-Kollege mit dem Lauch über den Weg gelaufen und wir haben ihn uns natürlich sofort geschnappt 😉

Danach sind wir noch ein bisschen durch Ginza gestreuselt und sind dann später ins Hotel gefahren. Auf dem Weg dahin habe ich in Pokémon Go auch endlich Level 35 erreicht:

level

Hier noch ein paar weitere Fotos von Tag 4 in Tokio: 

Tag 5: Abreise & Pokémon Center Narita Airport

Am letzten Tag haben wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Flughafen gemacht. Dort angekommen haben wir in der hintersten Ecke der Einkaufsstraße (vor dem Sicherheitscheck!) ein weiteres Pokémon Center entdeckt:

pokemon-center-narita-flughafen_01 pokemon-center-narita-flughafen_02 pokemon-center-narita-flughafen_03 pokemon-center-narita-flughafen_04

Überraschenderweise gab es dort eine deutlich andere Auswahl an Artikel, als im Pokemon Center Mega Tokyo. Auch hier haben wir noch mal ein paar Sachen gekauft.

pokemon-shopping

Das war dann leider auch schon das Ende unseres Tokio-Trips. Wir sind in den Flieger gestiegen und zurück nach Hause geflogen…

boeing-787-9-dreamliner-british-airways

Pokémon Center Einkäufe

Wie oben schon versprochen, hier eine kleine Übersicht der Dinge, die wir in den beiden Pokémon Centern gekauft haben: Lapras, Fukano, Dragoran, Narita Airport Kapitän-Pikachu, Enton und eine kleine Pikachu-Figur. Außerdem noch ein Pocket Monsters Jute-Beutel.

pluesch-pokemon pokebeutel

Abschließende Gedanken zu Pokémon Go in Tokio: 

Einfach nur krass. Ich habe bisher schon in Berlin, Köln, Paris, London, Athen usw. Pokémon Go gespielt. Gerade auf Twitter bekomme ich oft mit, dass Leute, die in kleineren Städten oder gar Dörfern wohnen, nicht so gut und schnell vorankommen, wie es bei mir der Fall ist. Vielen fehlen nach wie vor noch einige Pokémon. Aber Tokio? Ganz andere Liga. Da kann man sich kaum bewegen, ohne nicht ständig einen Pokéstop drehen oder ein Pokémon fangen zu können. Außerdem gibt es eine große Diversität bei den Pokémon: Es gab kaum ein Taschenmonster, dass uns nicht vor die Bälle gelaufen ist. An Arenen haben wir uns nur am ersten Tag versucht, denn diese wechseln schneller das Team, als ihr Arena sagen könnt. Da war wirklich permanent Action…

Ich fand es nur ein wenig schade, dass Porenta extrem selten anzutreffen war. In den 4,5 Tagen, die wir in Tokio unterwegs waren, habe ich nur sechs Porenta gefangen. Im Vergleich zur Häufigkeit von Pantimos in Berlin ist das sehr bescheiden. Ich hätte gerne ein paar mehr gehabt.

porenta-porenta-porenta

Alles in allem hat sich der Trip aber mehr als gelohnt. Tokio ist ganz einfach große Liebe <3

25 Kommentare

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