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Zwei Tage Riga

Der Trip nach Riga war zwar schon im Dezember, aber ich hänge mit meinen Reiseberichten etwas hinterher  – Sorry dafür 😞

Wie bei vielen meiner Kurztrips, hatte ich auch diesmal wieder ein Smartphone mit dabei, um die Qualität der Kamera zu testen. Dieses Mal war es ein Gigaset GS370 plus, bei dem ich besonders gespannt auf die zweite Kamera war, welche nämlich mit einen 120° Weitwinkel daher kommt. Meine Meinung zum Smartphone findet ihr dann unter dem Reisebericht. Dort findet ihr auch eine Verlosung, bei der ihr ein Gigaset GS370 plus gewinnen könnt.

Riga – Lettland

Mit seinem feucht-kontinentalen Klima, 7 Stunden Tageslicht und möglichen Temperaturen bis runter zu -20 Grad hatten wir gehofft, dass uns die Hauptstadt Lettlands mit einem richtigen vorweihnachtlichen Winterzauber begrüßen würde. Leider war es nur neblig und feucht, es hat uns aber trotzdem gut gefallen 😇

Letztendlich sollte es dann mehr ein sehr erholsames verlängertes Wochenende werden, bei dem wir zwar die wenigen Stunden Tageslicht nutzten, um in aller Ruhe durch die adrette Altstadt zu schlendern, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzusehen und uns in zahlreichen Kaffees aufwärmend einfach mal treiben zu lassen. Der Schlafmangel in den letzten Wochen und der Drang nach Erholung forderten bei diesem Trip jedoch ihren Tribut, so dass wir uns einfach nicht dazu aufraffen konnten, zumindest einmal durch das beschauliche, nächtliche Riga zu streifen. Obwohl uns keine einzige Schneeflocke in 3 Tagen begegnete, war es schon bei Tag klirrend kalt und die frühe Dunkelheit animierte uns eher dazu, mal richtig auszuschlafen.

Anreisetag

Morgens um 8:15 ging am 3. Advent unser Flug mit Ryanair vom Flughafen Schönefeld aus. Nach 1 Stunde 40 Minuten landeten wir auch schon auf dem gerade einmal 13 km vom Stadtzentrum entfernten Flughafen Riga. Da wir mit kaltem Wetter rechneten, besorgten wir uns gleich am Flughafenkiosk eine Fahrkarte für 3 Tage. So konnten wir für 10€ jederzeit in jedes öffentliche Verkehrsmittel springen, um uns aufzuwärmen und besonders flexibel bei der Stadterkundung sein. Wer in einer anderen Jahreszeit die lettische Hauptstadt besucht, kann hier aber auf jeden Fall Einsparungen im Reisebudget vornehmen. Eine einzelne Fahrt kostet im Vorverkauf nur 1,15€ (2€ beim Fahrer vor Ort) und die Altstadt ist sehr gut zu Fuß erkundbar.

Mit dem Bus 22 ging es innerhalb von 30 Minuten direkt bis zur Altstadt, in welcher wir uns ein Hotel gebucht hatten. Als zentrales Hotel hatte uns das Rixwell Central Hotel  überzeugt. Einfach, sauber und mit super freundlichem Personal. Nachdem wir unseren Koffer zur Aufbewahrung abgegeben hatten, machten wir uns direkt zum ersten Highlight auf: den Zentralmarkt von Riga.

Der aus Luftschifthallen erbaute Markt galt in den 1930er Jahren als der größte und modernste Markt Europas. Ich persönlich mag die Idee ja sehr, statt in einem Supermarkt in Markthallen einzukaufen. Man hat die Wahl zwischen mehreren Gemüse-Händlern, Obst-Händlern oder Metzgern. Alles ist weitläufig und sehr viel einladender als ein moderner Supermarkt.

Eine der Hallen wurde gerade renoviert und war somit komplett leer. Da konnte ich gleich mal die Weitwinkelkamera des Gigaset GS370 plus ausprobieren:

Außerhalb der Markthallen gab es auch noch ein paar Marktstände unter freiem Himmel.

Im Anschluss schlenderten wir über zahlreiche kleine Plätze in der Altstadt, die jeweils einen Weihnachtsmarkt boten zurück zum Hotel um den Check-in abzuschließen.

Danach sind wir noch ein wenig durch die Stadt geschlendert, ehe es früh ins Bett ging.

 

Tag 2

Frisch ausgeruht haben wir den Tag mit einem süßen Frühstück im BakeBerry begonnen. Der Kaffee war nur so lala. aber die Teilchen super lecker!

Danach ging es in die von der Hanse geprägte Altstadt. Dabei statteten wir dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Gildenhaus, Dom, Stadtmauer, Schwedentor und vielem mehr einen Besuch ab.

Wir entdeckten bei unserem Streifzug nicht nur eine Kopie der Bremer Stadtmusikanten, sondern auch eine Katze auf einem der Häuserdächer.

Der Bummel entlang zahlreicher kleiner Geschäftchen führte uns natürlich auch in einen Souvenirshop, wo wir nicht nur Postkarten, Briefmarken und den obligatorischen Kühlschrankmagneten erhielten, sondern auch die Geschichte der Rigaer „Katze auf dem Dach“ erfuhren.

Weiter ging es dann in die Rigaer Neustadt mit ihren zahlreichen, wunderschönen Jugendstilgebäuden. Rigas Reichtum an gut erhaltenen Gebäuden aus dieser Epoche trug neben der geschichtsträchtigen Altstadt dazu bei, dass Riga zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

 

Bevor wir ins Hotel zurückgegangen sind, haben wir uns noch einen sehr leckeren Kaffee und ein leckeres, vegetarisches Essen im Miit Kaffee gegönnt. Davon habe ich aber leider keine Fotos 🙈

Abreisetag

Da unser Rückflug erst um 14:35 Uhr ging, konnten wir den aufklarenden Himmel am letzten Morgen noch ausgiebig genießen. Passend entschieden wir uns für den Besuch der Aussichtsplattform der Petri-Kirche. Zwar kostet der Eintritt hier 9 €, doch hat man dafür nicht nur einen fantastischen Rundumblick über die Stadt, sondern muss auch nur eine Etage Treppen steigen. Den Rest erledigt dann ein Fahrstuhl!

Wer Treppen nicht scheut, die Stadt an einem Montag besucht (Kirche ist da geschlossen), mal einen anderen Blickwinkel wünscht oder sich mit einem Eintrittspreis von 5€ eher arrangieren kann, dem sei die Aussichtsplattform der Universität empfohlen.

Bevor es dann mit dem Bus wieder zum Flughafen ging, legten wir noch einen letzten Stopp im Jugendstilmuseum ein, in welchem die Originalwohnung des Architekten Konstantīns Pēkšēns mit zeitgenössischen Einrichtungsgegenständen besichtigt werden kann. Für einen Eintrittspreis von 5€ kann man hier seit 2009 hautnah das ganz besondere Flair dieser Stilepoche erleben.

Fazit Riga

Trotz des Nebels und der feuchten Kälte hat uns Riga sehr gut gefallen. Die Rigaer waren ein wenig zurückhaltend aber immer freundlich. Mit englisch sind wir problemlos durchgekommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Stadt bei schönem Wetter richtig Spaß macht. Es gibt viele schöne Fotomotive, gutes Essen und alles ist angenehm günstig. Die Infrastruktur mit Flughafen und Flughafenbus in die City ist auch optimal. Ich kann wirklich jedem empfehlen, sich Riga mal für ein Wochenende oder länger anzuschauen 🙂

Ein paar Location-Tipps bekommt ihr drüben bei Cheryl im Blog „A Mini Guide to Riga: Seven Cool Places in Riga

Ein paar Worte zum Smartphone

Das Gigaset 370 plus hat sich auf diesem Trip ganz gut geschlagen. Den ganzen Tag Google Maps und rund 100 Fotos hat der Akku locker durchgehalten. Der Fingerabdruck-Scanner funktionierte beim Entsperren zuverlässig und der Dual-Sim-Slot ist bei Reisen ebenfalls ziemlich praktisch.

Die Weitwinkel-Kamera hat sich in den engen Gassen der Stadt gut geschlagen. Natürlich hat man am Rand tonnenförmige Verzeichnungen (wie bei einem Fischaugenobjektiv), aber am Ende des Tages habe ich lieber mehr vom Motiv mit Verzeichnung eingefangen, als es nur extrem abgeschnitten im Bild zu haben. Die beiden folgenden Fotos zeigen den Unterschied zwischen der normalen und der Weitwinkel-Kamera:

Wie ihr an den Fotos oben sehen könnt, ist die Bildqualität durchwachsen. Mal gelingt ein Foto ganz gut, beim nächsten Mal will dann einfach kein gescheites Bild gelingen. Das hatte ich in der Form ehrlich gesagt auch noch nicht bei einem Handy. Alles in allem ist das, was man für 300€ da bekommt schon ok, aber als Ersatz für eine Kamera im Urlaub taugt das Gigaset 370 plus dann nicht.

Hier ein paar Beispiele von guten Fotos, die ich mit ein paar kleinen Edits versehen habe. Wie ein Freund von mir zu sagen pflegt: „Für Instagram reicht’s“.

Falls euch das Gigaset 370 (plus) nun interessiert: Im Gigaset Shop bekommt ihr gerade beim Kauf 75€ Rabatt und eine gratis Schutzhülle (Die Details stehen in der Artikelbeschreibung).

Verlosung!

Gigaset hat mir ein nagelneues Gigaset 370 plus für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Die Verlosung findet auf Facebook statt:

//Disclaimer: Ich habe die Reise selbst bezahlt. Die Smartphones für den Test und die Verlosung wurden mir von Gigaset zur Verfügung gestellt//

3 Kommentare

  1. Hallo Sascha!

    Vielen Dank für den schönen Bericht und die tollen Eindrücke von Riga.
    Ich war noch nie in Riga, aber es ist eine Überlegung wert.
    Besonders schön finde ich die Markthalle. Ich finde das Konzept toll und sie haben alle ihre eigene tolle Atmosphäre.

    Viele Grüße,
    Natascha

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