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Ich war auf Einladung von Panasonic* gestern in Nürnberg auf der Chillventa – einer Fachmesse rund um Energieeffizienz, Wärmepumpen und Kältetechnik.

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Der Fokus liegt dort aber nicht auf dem klassischen Häuslebauer, sondern auf Produkten für Einkaufszentren, Schulen, öffentlichen Gebäuden, Hochhäusern und so weiter.

Auf ihrer Pressekonferenz hat Panasonic bekannt gegeben, dass man zukünftig eng mit Schneider Electric – einem Spezialisten für elektrische Energieverteilung und industrielle Automation – zusammenarbeiten wird. Panasonic bringt in diese Partnerschaft rund 60 Jahre Erfahrung im Bereich HVAC (Heating, Ventilation and Air Conditioning) und Schneider Electric langjährige Erfahrung im Energiemanagement und Gebäudeautomation ein. Zusammen will man zukünftig Produkte und Lösungen für Smart(ere) Gebäude anbieten.

Der Begriff Smart Building ist im Grunde genommen nichts anderes, als das momentan viel thematisierte Smart Home im großen Umfang. Während wir uns nämlich smarte Steckdosen installieren, um Strom zu sparen und smarte Regler an Heizkörpern anbringen, um Heizkosten zu sparen, ist das Thema bei größeren Gebäuden nicht nur zur Einsparung von Kosten interessant, sondern auch um Emissionen zu verringern.

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„Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Menschen, die in Städten leben, um 66 Prozent steigen,“ erklärte Toshiyuki Takagi, Präsident Air-Conditioning Company bei Panasonic, auf der Pressekonferenz. „Das führt dazu, dass die bereits bestehenden Städte wachsen und neue hinzukommen werden. Städte bestehen wiederum aus Gebäuden, die Strom verbrauchen und auf ein effizientes Energiemanagement angewiesen sind. Derzeit gehen Schätzungen davon aus, dass der Stromverbrauch in Gebäuden bis 2040 um 80 Prozent steigen wird.“

Sensoren und passende Software sorgen aber nicht nur für Einsparungen, sondern auch dafür, dass technische Probleme schnell erkannt und behoben werden können.

Ab Frühjahr 2017 sollen die ersten gemeinsamen Smart-Building-Lösungen verfügbar sein. Sowohl in neuen als auch in bereits bestehenden Infrastrukturen sollen die ausgefeilten Plug-and-Play-Ansätze installierbar sein und die Gebäudeautomation einfach, kabellos, zeit- und kostensparend realisierbar werden.  Übrigens setzt man bei allen schnurlosen Lösungen auf das ZigBee-Protokoll.

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Auf der „Hardware“-Seite bringt Panasonic zum Beispiel die – ebenfalls auf der Chillventa 20167 vorgestellten – ECOi EX-Geräte und  ECOi Mini-VRF-Systeme ein.

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Softwareseitig übernimmt die SmartStruxure-Gebäudemanagement-Lösung von Schneider Electric eine führende Rolle. Die Software wurde für IP, LonWorks, BACnet und Modbus konzipiert und ermöglicht den verantwortlichen Gebäudebetreibern alle wichtigen Parameter rund um die Uhr im Blick zu haben und bei Bedarf auch über die Cloud korrigierend eingreifen zu können.

//*Kosten für Flug, Unterbringung wurden von Panasonic übernomme//

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