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Akismet – Schon wieder Rechtsunsicherheiten mit einem Plugin

Ach Mensch, so langsam macht es wirklich keinen Spaß mehr, erst war es Subscribe to Comments das rechtliche Schwierigkeiten gemacht hat, nun ist es Akismet:

Das Problem an Akismet ist wohl, dass es bei der Spamüberprüfung die Daten des Kommentators an einen US-Server überträgt und man hierfür einen entsprechenden Datenschutzhinweis wie z.B. für Google Analytics und Google Adsense benötigt.

Generell denke ich nicht, dass die Welle wegen des Plugins diesmal so hoch schwappen wird wie damals bei Subscribe to Comments, da es in der Regel ja nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist ob jemand Akismet einsetzt oder nicht.

Es sei denn man hat irgendwo den Text Akismet Counter eingebunden oder hat so wie ich es bis eben noch hatte eine Plugins Page.

Ich habe meine Plugins-Page jetzt erstmal deaktiviert, da ich es leid bin, dass ständig irgendwelche Rechtsunsicherheiten einem das Leben zur Qual machen.Schade eigentlich, da ich eigentlich ein großer Freund dieser Plugin-Pages bin. Aber wer was wissen möchte, kann mich ja auch einfach fragen 🙂

Wenn das so weitergeht, sind bald nur noch Law-Blogs übrig, da außer Rechtsanwälten dann wohl kaum noch jemand bei der schwierigen Rechtslage für Blogs in Deutschland durchsieht 🙁 – Wirklich nervig!

Eine gute Alternative zu Akismet soll übrigens das Plugin Antispam Bee sein, hat jemand Erfahrungen damit gemacht?

Anmerkung: Link gelöscht. So wie Sergej sich in den letzten Tagen in den Kommentaren in einigen von mir abonnierten Blogs benommen hat, will ich sein blödes Plugin nicht länger empfehlen!

(via Twitter und Datenwachschutzblog)

8 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Marc sagt:

    Ich habe YAWASP für normale Kommentare und „Simple Trackback Validation“ für, wie der Name sagt, Ping- und Trackbacks.
    Akismet ist seitdem arbeitslos…

    Was die rechtlichen Bedenken & Co angeht – das raubt nicht nur den Spass, das nervt schlichtweg.
    Allerdings hast du völlig recht, nachweisen kann das wohl kaum einer…

  2. Chris sagt:

    ..so wenig wie ich mir vorschreiben lasse was ich denke, sage und schreibe; sowenig beuge ich mich dem „Law“-Plugin-Zwang.

    Punkt.

    Rechtschutz habe ich; wenn was passiert pack ich rein ja; no risk no fun, ey.

  3. SantaCruze sagt:

    Also einen Rechtschutz sollte man sowieso immer haben , ganz egal ob Blogger oder nicht Blogger.

    Ich bin allerdings mal gespannt wie man das Plugin „nachweisen“ will , ob es aktiv ist. Ich schalte meine Kommentare immer noch per Hand frei , weil nicht immer Geistreiche Antworten darunter zu finden sind.

  4. Martin sagt:

    Mein Blog überträgt Daten an einen deutschen Server. Regierungen und/oder Einwohner von Nordkorea oder Afghanistan oder Absurdistan haben damit vielleicht ein Problem, wer weiß. Aber ich werde keinen Hinweis einblenden „hey, wenn du diese Seite jetzt kommentierst, dann werden deine Daten an einen in Deutschland beheimateten Server verschickt. Wenn du dir nicht sicher bist, ob dies den Rechts-, Nahrungs- oder Glaubensvorschriften in deinem Land entspricht, dann verschicke den Kommentar nicht. Und überhaupt, ich weiß gar nicht, ob du die Inhalte überhaupt anschauen darfst, deshalb wird dein Computer jetzt prophylaktisch außer Funktion gesetzt“. Und das in > 49 Sprachen.

    Sorry, aber irgendwann werden die Abmahnspackos lächerlich…und ich werde diesen „Hype“ nicht mitmachen! So langsam hört’s auf! Die User, die sinnvollen Content anbieten, sind keine Kuh, die man unbegrenzt melken kann.

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