Travel

Ein Blick in die nordkoreanische Hauptstadt: Enter Pyongyang

Ich bin seit ein paar Jahren fasziniert von der Idee, mal nach Pjönjang zu reisen. Ich habe schon etliche Dokus und Reiseberichte gesehen. Man kommt sehr schnell zu dem Schluss, dass jede Reisegruppe zu 80-90% das Gleiche zu sehen bekommt. Man kann (muss aber nicht) ebenfalls zu dem Schluss kommen, dass das was man da zu sehen bekommt, teilweise orchestriert ist, um einen ordentlichen und „normalen“ Eindruck zu vermitteln. Außerdem muss man sich natürlich jederzeit der politischen Situation dort bewusst sein, der Tatsache ins Auge blicken, dass im Land absolute Armut herrscht und es dort verheerende Hungersnöte gibt. Weiterhin sind dort Menschenrechtsverstöße an der Tagesordnung und höchstwahrscheinlich gibt es auch Internierungslager.

Warum ich da nun trotzdem mal hin möchte? Nun, zum einen ist die Reise – die man übrigens problemlos über ein spezielles Reisebüro (Koryo Tours) buchen kann – eine Zeitreise in den Kommunismus und den damit einhergehenden Personenkult. Zum anderen bin ich der Meinung, dass Tourismus hilft bzw. helfen könnte, das Land ein wenig zu öffnen. Die aktuellen Taktiken, allen voran Sanktionen, scheinen ja nicht sonderlich zu helfen…

Gleicher Meinung ist übrigens auch Dennis Rodman, der nun schon viermal da war, das Ganze aber eventuell ein bisschen zu weit getrieben hat. Zugegeben, schwieriges Thema und meine Ausführungen sind auch stark vereinfacht, aber ich hoffe einfach mal, dass ihr grob verstanden habt, was ich meine.

Kommen wir nun zum angekündigten Video, dass auch nicht so ganz ohne Kontroverse ist. Das Video ist der älteste Eintrag in meinem Pocket und ich habe schon viele Male darüber nachgedacht, ob ich es nun posten soll oder nicht. Nun tue ich es einfach. Bedenkt beim Anschauen aber bitte die oben angesprochenen Punkte und behaltet im Hinterkopf, dass das Video eventuell von DHL gesponsert wurde und viele der gezeigten „Alltagsaufnahmen“ nicht wirklich alltäglich sein müssen.

Schon ein wenig faszinierend…

Und nun als Kontrast:

2 Kommentare

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