Ich war letztes Jahr (2015) auf Einladung von Honor* für vier Tage in Shenzhen. Ihr wisst schon, die Stadt, in der Viele andere Smartphone- und Unterhaltungs-Elektronikfirmen ihre Geräte produzieren lassen. Ich war da aber nicht, um mir Fabriken anzuschauen, sondern weil Huawei dort seinen Firmensitz hat und das Tochter-Unternehmen Honor eine große Party für Journalisten, Blogger und Fans der Marke geschmissen hat.

Der ganze Trip begann mit dem ultimativen Visa-Horror. Erst mal wurde das Visum für alle deutschen Teilnehmer der Reise abgelehnt. Nach viel hin- und her erhielten wir das Visum dann aber doch noch am Abend vor dem Abflug nach China. Puh ey.

Die Reise nach Shenzhen selbst war ein regelrechtes Abenteuer. 26 Stunden von meiner Haustür bis zum Betreten der Hotel-Lobby. Zuerst ein Flug von Berlin nach Frankfurt. Weiter ging es von Frankfurt nach Peking. Von Peking mit einem weiteren Flieger nach Guangzhou, wo das Event ursprünglich hatte stattfinden sollen. Da es aber zwischenzeitlich nach Shenzhen verlegt worden war, sind wir noch ein paar Stunden mit einem abenteuerlichen Bus gefahren.

Am Ende landeten wir in einem Vorort von Shenzhen, der hauptsächlich aus Wohnhäusern bestand und gefühlt schon so groß wie Manhattan war.

Unser Hotel mit dem „Vorort“ im Hintergrund

Wir haben in den vier Tagen in China relativ viel erlebt, das könnt ihr in den Videos weiter unten sehen. Der Trip hat super viel Spaß gemacht und es waren supertolle Leute und Kollegen dabei. Das einzige was mich persönlich ein wenig enttäuscht hat: Shenzhen hat so absolut gar nichts in Sachen chinesischer Kultur zu bieten. Bis 1979 war da halt ein kleines Städtchen mit Landwirtschaft. Dann wurde die Gegend zur Sonderwirtschaftszone erklärt und Fabriken schossen wie Pilze aus dem Boden. Die Stadt wurde immer größer. 2015 waren es dann plötzlich 11 Millionen Einwohner und das Wachstum nimmt kein Ende.

Immerhin haben wir das Splendid China Folk Village besucht. Quasi ein kleiner Vergnügungspark, in dem es um chinesische Kultur geht. Ist aber halt trotzdem nicht so richtig das, was ich erwartet habe 😉

Das Fehlen von Kultur wird halt durch eine Areal mit mehreren Einkaufszentren und unzähligen kleinen Shops wettgemacht, in denen man ausschließlich Elektronik kaufen kann. Von Microchips, Displays, Akkus und anderen Teilen, die man braucht, um irgendwas zu bauen, bis hin zu Unterhaltungselektronik, die nicht immer so ganz original ist *hust hust*, kann man da alles kaufen. Ziemlich beeindruckend!

Ok, genug geschrieben. Hier erst mal der Reisefilm zum China-Trip. Ein paar Eindrücke, ein bisschen Musik, ein bisschen China:

Außerdem gibt es auch noch Vlogs, die jeden einzelnen Tag dokumentiert haben:

Fotos? Klar! gibt’s auch:

*Die Kosten der Reise hat Honor übernommen. An dieser Stelle nochmals: Vielen Dank!

3 comments

Reply

Schon wieder ein Jahr her……
Tolle Erinnerungen und der Wunsch das sofort zu wiederholen! Mit der ganzen verrückt-liebenswerten Truppe!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *