Schluss mit der Angst vor dem leeren Smartphone-Akku dank Akkupacks

Ich mache mir und euch nichts vor. Ich bin Internetsüchtig. Wenn ich keinen Zugang zum Internet habe, dann ist mir todlangweilig und ich werde zuweilen auch übellaunig. Essen schmeckt mir nicht, weil ich es nicht fotografieren und im Internet teilen kann. Drinks sind auch nur halb so gut, wenn man Sie nicht in den digitalen Äther jagen kann. Und was man alles auf Twitter, Facebook, Google+ und Instagram verpasst. *grusel*

Ob nun Internetsüchtig, Bizznizz-Mensch oder Otto-Normal-User. Wir alle haben das gleiche Problem: Akkulaufzeit.

Wenn man sich die Entwicklung des Mobiltelefons mal anschaut, bewegen wir uns momentan in Sachen Akku irgendwie rückwärts bzw. treten auf der Stelle. Ich kann mich noch an mein erstes Handy, ein Alcatel One Touch Pro, erinnern. Das Ding wollte ständig geladen werden. Dann kamen irgendwann Nokia-Handys, wie das 3310, daher und man hat sich kaum noch Gedanken um den Akku gemacht. Das Ding hielt bei mir gut und gerne eine Woche durch.

Als nächstes brach die Ära der Smartphones an. Große Displays, schnelle Prozessoren, aller möglicher Schnickschnack. Und zack, wurden wir wieder ins Akku-Steinzeitalter zurückkatapultiert. Klar, die Dinger können viel mehr und entsprechend nutzt man sie auch viel mehr. Dennoch wundere ich mich, dass sich in den letzten 4 Jahren da so gut wie nichts getan hat. Mein iPhone 5 will genau so häufig an die Steckdose wie das erste iPhone. Gleiches gilt für Android-Smartphones. Ob Galaxy Nexus, OPTIMUS Vu oder Motorola Pro+, alle wollen sie, meistens schon am frühen Vormittag, Strom haben. Das ist wohl der Fluch des Power-Users.

Steckdosen sind unterwegs auch eher eine Seltenheit. Leider sind Bar- und Restaurantbesitzer noch nicht auf den Trichter gekommen, dass es ziemlich gut wäre, an jedem Tisch eine Steckdose zu haben (Was übrigens im Sankt Oberholz der Fall ist). Ja, ich würde dafür auch eine kleine Gebühr bezahlen.

Jedenfalls ist die Lösung dieses Problems ein Akku-Pack. Wenn man diesen Begriff bei Amazon eingibt, kommen auch haufenweise Treffer.

Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Beispielsweise als Handyhülle mit integriertem Akku, oder direkt zum Anstecken. Ich persönlich bevorzuge externe Akkupacks, die man dann mit einem Kabel mit dem Smartphone verbindet. Hat den Vorteil, dass man dann jedes Smartphone laden kann und man mit einem langen Kabel auch genug Reichweite hat, wenn das Akkupack in der Hose steckt.

Getestet: Akkupacks

Nachtrag: Habe jetzt auch einen externen Akku von LG im Einsatz

Da natürlich auch ein Akkupack mal leer sein kann (ist mir damals in Paris passiert: Flug verpasst, Smartphone alle, Akkupack alle!), habe ich mehrere Akkupacks. Hier meine kleine Sammlung:

Akkupacks Smartphone

Auf dem Bild zu sehen sind:

Auf den bti go Stick werde ich hier mal noch nicht näher eingehen. Das gute Stück kam erst vor zwei Tagen an. Einen Testbericht wird es dann auf Stereopoly geben, nachdem es im Einsatz war. Zum LG-Werbegeschenk werde ich auch nichts schreiben, da ihr euch das Teil ja leider nicht kaufen könnt.

Alle Akkupacks haben gemeinsam, dass sie mit einem Kabel und einem Haufen Steckadapter kommen (Micro-USB, Mini-USB, Dock-Connector, etc.). Mein Tipp: Haut das Zeug direkt in die Tonne und benutzt die Original-Ladekabel von eurem Smartphone. Durch die Adapter ragen die Kabel nämlich recht weit aus dem Gerät heraus und brechen damit dann auch gerne einfach ab.

Natürlich kann man nicht nur Smartphones mit Akkupacks aufladen, sondern auch E-Reader, mobile Spielekonsolen und alle anderen Geräte, die man über USB laden kann.

Duracell PPS3

Ich möchte mit dem Duracell PPS3 anfangen.

Das Ding ist eine reine Enttäuschung. Es bietet zwar 2 USB-Anschlüsse, lädt damit also dazu ein, Freunden auch mal ein wenig Extra-Power anzubieten, allerdings ist das Ding immer ruckzuck leer. Laut Beschreibung lädt es auch iPads auf. Grundsätzlich stimmt das zwar, denn das iPad bestätigt den Ladevorgang, aber mehr als 5% konnte ich aus dem Ding nicht rausholen. Danach ist es leer. Das gleiche Schauspiel auch beim iPhone. Kaum 20% wieder aufgeladen, ist das Ding leer. Da müsste mit 1800 mAh eigentlich mehr drin sein.

Duracell PPS3 Akkupack

Ebenfalls etwas blöd gelöst: Um es aufladen zu können, benötigt man diesen Steck-Adapter. Zwar lädt es dadurch natürlich schneller, als an einem USB-Anschluss, aber praktisch ist das nicht.

+Zwei USB-Anschlüsse
+3-stufige Ladestandsanzeige
-Kann nicht über USB aufgeladen werden
-Viel zu geringe Kapazität
-Klobig

Fazit: 26€, die man nicht investieren sollte. Wer dies dennoch tun möchte, kann bei Amazon* zuschlagen.

Duracell PP2

Mein persönlicher Liebling im Feld. Das Teil ist schön klein und fällt gar nicht weiter in der Hosentasche auf. Natürlich ist es mit 1150 mAh nicht gerade üppig bestückt. Ein iPhone 5 bringt es aber dennoch von 0 auf 30-40%, je nachdem, wie intensiv man das iPhone nutzt, während es lädt. Das PP2 ist also optimal für alle, die nicht eine extra Tasche mit sich rumschleppen und einfach nur ein paar Prozent mehr brauchen, um über den kompletten Tag zu kommen.

Hier ein Größenvergleich mit den anderen Akkupacks und einem Samsung Galaxy Nexus:

Aufgeladen wird es über Mini-USB. Während es die meisten Smartphones problemlos lädt, hat es nicht genug Power, um ein iPad zu laden. Aber wie gesagt, dafür ist es auch wirklich kompakt und ein idealer Begleiter im Alltag.

Leider wird der Ladestand nur in zwei Stufen angezeigt: Grün (sobald man es anschaltet) oder orange, was so viel heißt wie: Ich bin gleich leer. Das ist leider ungenau, grün kann nämlich auch heißen: in 1-2 Minuten bin ich nur noch orange, wenn du ein Gerät dranhängst.

+Sehr kompakt
+Ausreichend Kapazität, wenn es darum geht, den Tag zu überstehen
+Kann per USB aufgeladen werden
-Vergleichsweise teuer mit  ~20€
-Unpräzise Kapazitätsanzeige

Fazit: Klare Kaufempfehlung, wenn es darum geht den Tag zu überstehen, oder man einen Akku für die Hosentasche braucht. Gibt es bei Amazon* für knapp 20€.

Last but not least: EasyAcc PowerBank

Das gute Stück habe ich noch nicht lange. Zunächst sei erwähnt, dass es recht klobig (siehe oben) und mit 127 Gramm sogar schwerer als ein iPhone 5 ist. Dafür bekommt man mit 5600 mAh aber auch jede Menge Power. Ich konnte mit einer Ladung mein iPhone 5 drei Mal komplett aufladen und dann war noch ein bisschen was drin. Die PowerBank passt zwar in die Hosentasche, stört dort aber enorm. Ist eher etwas für die Jackentasche oder Handtasche.

Das iPad (dritte Generation) wird übrigens auch geladen. Ich habe jetzt nicht darauf geachtet, wie viel Prozent es genau waren, aber von 0 auf 50% müssten es gewesen sein.

Übrigens wird einem der Ladestand auf Knopfdruck in vier Stufen angezeigt. So weiß man also ganz gut, woran man ist und ob man das Akkupack vielleicht doch zur Sicherheit aufladen sollte. Auf der Verpackung ist übrigens angegeben, dass ca. 500 Ladezyklen möglich sind. Das klingt erst mal nicht viel, aber wenn man es wirklich jeden Tag 1x komplett leert, kommt man auf 500 Tage. Für den Preis von knapp 26€ geht das für mich völlig in Ordnung.

In den Amazon Bewertungen wird übrigens noch hervorgehoben, dass sich das Akkupack, auch wenn es mal ein paar Monate nur rumliegt, so gut wie nicht selbst entlädt. Ist die PowerBank leer, dauert es rund 6 Stunden, bis sie wieder vollständig aufgeladen ist.

Als kleines Sahnebonbon ist in das Akkupack eine Taschenlampe integriert.

+Mit 5600 mAh mehr als genug Leistung für 2 Tage
+Kann per USB aufgeladen werden
+Preis / Leistung 1a (~25€)
+Taschenlampe
-Klobig
-Schwer

Das EasyAcc 5600mAh Akkupack gibt es für 25,99€ bei Amazon*.

Fazit

Ich möchte sowohl für das Duracell PP2 als auch für die EasyAcc PowerBank eine Kaufempfehlung aussprechen. Das PP2 ist eher etwas für alle, die etwas Extra-Strom brauchen und diesen immer in der Hosentasche bei sich haben möchten. Wer eh immer mit einer Jacke oder einer Tasche rumläuft, sollte zur EasyAcc PowerBank greifen. Das Preis- / Leistungsverhältnis ist beim 5600 mAh großen Zusatzakku einfach unschlagbar.

Verlosung

Wer es bis hierhin geschafft hat, hat sich für das Gewinnspiel qualifiziert 😉

Ich verlose unter allen Teilnehmern 1x die EasyAcc PowerBank mit 5600 mAh und 1x das Duracell PP2 mit 1150 mAh. Nagelneu und originalverpackt natürlich 🙂

Wie ihr teilnehmen könnt? Erzählt mir in den Kommentaren von einer Situation, in der ihr ein solches Akku-Pack schon einmal dringend benötigt hättet. Der Gewinner wird dann, wie immer,  mit random.org ermittelt.

Kein Muss, aber ich würde mich freuen:

Teilnahmeschluss ist der 30.11.2012 um 18 Uhr.

Glückwunsch Da Na (EasyAcc PowerBank) & Jakub (Duracell PP2)

//Transparenzhinweis: Duracell hat mir für einen Test das PPS3 und das PP2 zur Verfügung gestellt. Das Duracell-Akkupack, dass hier verlost wird, habe ich selbst gekauft. / *Amazon Affiliate-Link / Fotos: CC by Xjs-Khaos / Apple / //


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  5. Und noch schnell am letzten tag in den Lostopf gehüpft. ich könnte sio ein Akku Pack dringend gebrauchen. So als Studentin und nebenbei Werkstudentin bin ich den ganzen Tag lang unterwegs. Da ist es mir schon häufig passiert, dass mein Handy einfach ausging. Ich wäre gerettet mit einem dieser hilfreichen Teile!

  6. Man stelle sich folgende Situation vor:
    Man fährt Bahn, neben einem sitzen kreischende Kinder und man will nur Musik hören, um die Schreie der Kackbratzen auszublenden, die ihrem Bruder verbieten Star Wars auf dem iPad zu gucken.. Leider kann man nicht, denn der Akku würde zu sehr beansprucht werden und man hat noch 8 Stunden vor sich (Ja, soo gut sind die Strecken ausgebaut!). Also steckt man das Smartphone weg und widmet sich einem guten Buch, das sich als großer Müll erweist. 6 Stunden später sitzt man 150km vor der Heimat im IC (ohne Steckdose) und freut sich bei 15% verbleibenden Akku auf die heimische Ladestation. Wäre da kein technisches Problem, das einen Stunden später daheim ankommen lässt, ohne Energie im Smartphone unter Regen am Hauptbahnhof stehen und sich ein Taxi holen, weil man niemanden erreichen kann, der einen abholt. Als geplagtes Bahnherz – ich brauche dieses Teil!

  7. Hallo!

    Ich war beim couchsurfen in Berlin und wollte nachts locker flockig mein Handy aufladen und der USB Stecker ging kaputt 🙁 da brach leichte Panik aus xD bei 7 Stunden Zugfahrt ist das echt kein Spaß und da musste ich dann beim Ehemann meiner bekannten nach einem Kabel fragen xD
    Ich würde mich also sehr über den Akku freuen 🙂

    Gruß
    Lisa

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