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Fuck the Future!

Ich werde dieses Jahr 30. Das ist eigentlich kein Alter, ich weiß. Aber dennoch erwische ich misch ständig bei dem Gedanken „Früher war alles besser“. Ich bin z.B. irgendwie in den 90s hängen geblieben. Die Musik war besser, das Design der Autos der Dekade gefällt mir gut und die Filme in den 90s waren irgendwie auch besser als heute.

Irgendjemand (Quelle:Internet) hat diese Grafik hier erstellt, die mir komplett aus der Seele spricht:

Fuck The Future
*clixx für volle Größe*

Was noch fehlt:

  • Früher hielten Handy-Akkus länger als einen Tag
  • Früher haben einen der TV, das Soundsystem und der Blu ray-Player nicht mit Updates genervt
  • Unter Windows wollte nicht alle 5 Minuten irgend ein Programm ein Update installiren
  • Früher war alles billiger (D-Mark und so)
  • Früher war Google noch innovativ
  • und so vieles mehr

Was meint ihr?

*Seufz*

(via TheMaveSite)

32 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Hurkunde sagt:

    ich finde die digitalisierung von musik und filmen geil!

    aber, ich muss sagen, dass ich jetzt weder MEHR filme sehe noch MEHR musik höre als in der zeit davor…
    ich glaube auch nicht, dass die qualität von musik oder von filmen abgenommen hat…wenn man an das „Doop Doop“ (1994) lied denkt..wäre auch jetzt chartstauglich ^^

    http://www.youtube.com/watch?v=tvLDm8821jQ

  2. Sascha sagt:

    Das kann ich mit meinen fast 32 Jahren durchaus bestätigen. Allerdings möchte ich auch die aktuelle Technik nicht missen. Zeigt eigentlich nur, dass sie heute noch nicht ausgereift ist. In 10 Jahren kannst Du bestimmt das gleiche Bild machen, links die Sachen von heute und rechts die Sachen von 2020. Rechts wird dann mit Sicherheit besser abschneiden. 😉

  3. -Keine Panik, wenn mal irgendwelche Krankheiten vermehrt auftraten
    -Man schrieb Briefe, und da das mühsamer war als mailen und Geld kostete, gab man sich Mühe
    -Die Bahn war pünktlich
    -Schimpfwörter und Flüche waren irgendwie schöner.

  4. Jacob sagt:

    Die Vergleiche in der Tabelle sind aber sehr zum Vorteil der Vergangeheit manipuliert.

    Spielkonsole: Spiele mit der Grafik von damals wären auch sofort geladen.

    VHSDVD: Bei VHS musste man bei Werbung und Trailern vorspulen, was auch immer nervig war. Außerdem konnte es sein, dass die Bildqualität bei einer Kassette aus der Videothek durch häufiges ansehen unterirdisch war.

    TV: Es als negativ darzustellen, dass es nicht mehr nur drei Sender gibt, die man mal eben so durchschalten kann, ist schon erstaunlich. Ich find die große Auswahl super. (Schnellster Weg: vorher online nachschauen was gerade läuft (auf einer Übersicht) – dann Fernseher einschalten.)

    Autos: Es gibt auch heute richtig geile Autos. Und ein Toyota aus den 90ern sah auch nicht spannend aus.

    Musik: Wer sich heute nur an die guten Sachen von früher erinnert, hat schon den persönlichen Gedächtnisfilter an. Damals wie heute gab/gibt es gute und schlechte Musik in den Charts.

    Zu deinen Ergänzungen.
    Ganz früher gab es überhaupt keine Handy-Akkus. Und seit es sie gibt wird die Kapizität der Akkus immer größer. Früher war man eben nicht ständig online oder hat mit dem Handy Musik gehört.
    Früher war alles teurer. Stimmt genauso wie deine Behauptung – nämlich gar nicht. Manche Sachen sind teurer, manche billiger.

    Ich bin jetzt 37 und fühle mich anbetracht deiner Ausführungen an jammernde Senioren erinnert. Natürlich gab es in den 90ern großartige Dinge, aber ich brauche nur an Dr. Alban und grellbunte Trainingsanzüge denken und weiß – es gab auch ziemlichen Sche*ß.

    Gruß
    Jacob

  5. Andrea sagt:

    Och wie niedlich!
    Mit ähnlich sentimentalen Erinnerungen denke ich heute an die 80er UND 90er zurück. Ich bin sehr froh, dass ich eine Zeit erlebt habe, in dem einen noch nicht ständig überall Leute mit Telefon am Ohr über den Haufen gerannt/-gefahren haben, weil Telefone noch Strippen hatten. Wo es noch kein Internet gab, was natürlich die Welt ein wenig kleiner und die Informationsbeschaffung etwas umständlicher machte, aber dafür musste man eben auch Wissen in seinem Kopf sammeln, weil es noch keinen Computer und kein Netz gab, von wo man dieses mal einfach so abrufen konnte. Dass ich Filme wie Star Wars, Indiana Jones, Zurück in die Zukunft und viele mehr einfach so im Kino gesehen habe, als sie NEU waren, freut mich immer wieder.
    Es ist im übrigen das Privileg jeder Generation, seit der Antike, zurückzublicken und „früher war alles besser“ zu sagen. Das stimmt zwar nicht ganz (denkt mal nur an die gruseligen Klamotten und Frisuren von damals!), aber Sentimentalität hat ja auch nur bedingt was mit Logik oder Realismus zu tun… 😉

  6. Marco sagt:

    Das Ding der Nostalgie ist es, dass man sich vornehmlich an die guten Sachen erinnert und manchmal sogar das schlechte schönredet 😉

    Spiele: Die Grafik war scheiße und die Level unterschieden sich meist nur marginal. Außerdem musste man immer in die Cartridges pusten.

    Medien: Die VHS war irgendwann kaputt geschaut und unbenutzbar.

    Fernseher: Heutige Fernseher (auch schneller reagierende Röhrengeräte) haben eine bessere Auflösung und klareres Bild

    Autos: Okay, die waren früher wirklich cooler. Dafür sind heutige sicherer und sparsamer.

    Kreditkarten: Ja, geht schneller, ist aber sehr unsicher.

    Musik: Damals gab es auch viel Scheiße und ebenso gibt es heute absolut großartige Musik. Sogar mehr in verschiedenen Richtungen und Sachen, die auch damals hätten passieren können.

    Ich mag meine Zukunft eigentlich. 🙂

    1. ChMusiqu sagt:

      „Das Schlimme ist, das haben meine Eltern auch gesagt“ (Zitat: Dieter Nuhr, als er 30 wurde)
      Das gleiche Bild kann man unendlich weit nach vorne weiterzeichen. Dann ist das nämlich plözlich classy und deine Generation steht blöd da.
      Ansonsten, stimme ich Marco zu. Gerade bei Musik kann man in der 90iger Schiene bestimmt ne Menge Schrott finden, die man damals furchtbar fand (Eurodance und so…) heute aber verdrängt hat, oder besten Falls kultig findent.

  7. Consuela sagt:

    Also ich finde die Technik von heute ja faszinierend (3D zum Beispiel), aber im Großen und Ganzen ist es mir manchmal auch einfach zu viel des Guten.

    Ich denke da zum Beispiel allein nur an meinen guten alten Polo – Baujahr 1985: da habe ICH SELBER noch dran rumgeschraubt und konnte Dinge allein wechseln. Und jetzt muss ich sogar wegen eines kaputten Lämpchens inne Werkstatt, weil der halbe Motor raus genommen werden muss *leichtübertreib*

    Und was die gute alte VHS-Kassette betrifft: auch heute noch nehme ich meine Serien auf ihnen auf. Erfüllt seinen Zweck und ich erhalte mir damit ein bisschen „Retro“ 😀

  8. vinyl sagt:

    ich werde nächstes wochenende 35, habe 2003 meine letzte cd gekauft und kaufe nach wie vor schallplatten. =) ansonsten finde ich mich gut in unserer zeit zurecht: auf den rechnern läuft linux, mein telefon telefoniert und schreibt auch sms, habe keinen fernseher und radio wegen der verblödung, ich lese viele bücher, mein zehn jahre altes auto fährt 200 und ich kann dran rumfriemeln, ich geh im sommer baden und koche marmelade, im herbst sammle ich pilze und gehe drachen steigen lassen, im winter fahre ich schlitten und gehe gern mal auf den brocken, der frühling ist die geilste jahreszeit, wenn ich von politikern höre oder lese bekomm ich mordgelüste oder würde sie gern vor laufender kamera verfaulen sehen, ich hatte als dipl. ing. noch nie probleme bei der arge, ich kann unheimlichen krach mit meiner gitarre machen… das könnte ich noch weiter ausführen. ich bin zufrieden. allerdings lasse ich auch dinge wie internet auf dem handy, ps, xbox, kompaktauto (ich will ne kurbel und keinen knopf) u.s.w. einfach aus. ich glaub, sowas schimpft man ‚retro‘, oder ??? =)

  9. David sagt:

    Zumindest die VHS vermisse ich echt nicht. Die Qualität von den Dingern wurde so schnell schlechter, vor allem den typischen Kinder-Filmen, welche die typischen Kinder gerne einmal pro Monat sehen wollten 🙂

  10. maik sagt:

    Auch wenn es kein Trost ist – ich wurde letztes Jahr 40 und lebe immer noch.

    Oder anders ausgedrückt: Der 40igste Geburtstag ist ein eigenartiger Tag. Man hat viele Gedanken im Kopf, Erinnerungen von früher werden wach.
    Tja früher. Da war ich der Meinung, mit 40 ist man alt, sehr alt. Aber ist man das wirklich? Ich habe nochmal 40 Jahre, bis ich 80 bin – ob ich dann wirklich alt bin, entscheide ich selbst.

    Anderseits: Will man nochmal 17 sein? Wieder ganz von vorn anfangen? Sich vor irgendwelchen Mädels zum Deppen machen und alle Erkenntnisse, die einem das Leben brachte, noch einmal durchleben? Nein, wohl kaum!

    Warum macht man sich eigentlich Gedanken – etwa deshalb, dass das Leben heute anders verläuft, wie man es sich mal vorgestellt hat?

    Es gab mal eine Werbung, in der hieß es: “Meine Villa, mein Auto, mein Pferd”. Gut, auf den Gaul könnte man verzichten, aber trotzdem klingt es besser als “meine Mietwohnung, mein zehn Jahre alter Opel, (m)ein Job”!
    Vielleicht sollte man seine Wünsche oder von mir aus auch seine Träume ändern. Wie wäre es mit “Zufriedenheit”, “Gelassenheit” und “den Moment geniessen”?

  11. Mac sagt:

    I like the past!

    Früher war alles besser! 😉 aber auch heute gibt es auch schöne Dinge! „Two and a half Men!“ sei Dank! 😉

    Fällt euch auch was Gutes von heute ein?

  12. Addliss sagt:

    Wie ich sehe, trifft Gilly hier den Nerv einiger Leute. Ich denke auch, dass einige Sachen „früher“ besser waren. Aber eigentlich waren sie nur anders. Kann aber auch daran liegen, dass ich erst 26 bin! 😉

    Es wurde ja schon angesprochen, wie schief die Vergleiche oben sind. Ich weiß, dass Gilly gegen Infografiken und das Gedöns kein Nörgelkommentare möchte, doch man muss das hier betonen, dass mit den Veränderungen Verbesserungen oder eben auch Verschlechterungen in bestimmten Hinsichten erkauft werden.
    Es ist klar, dass es länger dauert, das Fernsehprogramm durchzuzappen, wenn man 200 statt 20 Sender hat! 😀 Da muss man Vor- und Nachteile abwägen, aber es gibt nicht eine der Technologien, die gegenüber der anderen besser wäre. Es gibt immer ein „besser“ für bestimmte Zwecke oder eben „schlechter“ für bestimmte Zwecke.

    Wie auch immer, nichts für ungut. 🙂

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