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Der PC und der Stromverbrauch.

Hier und hier habe ich ja bereits meine Bemühungen geschildert, meinem 24/7 Server von vorher 180 Watt Stromverbrauch auf 60 Watt Stromverbrauch zu verringern.

Das Notebook, dass ich überwiegend zum Arbeiten und spielen verwende verbaucht 35 Watt. Ich habe auch noch einen PC mit Core2Duo und einer Leistungshungrigen Geforce 7950GT. Dieser wird aber überwiegend zum Spielen genutzt (Liebe Grafikchiphersteller, hier gibt es Einsparpotential! Taktet die Karten im 2D Modus runter und verringert die Kernspannung).

Aufjedenfall hält sich der PC-Stromverbrauch (achja es gibt ja auch noch den HTPC, aber der wird auch bald Cool’n’Quiet’Economical) bei mir jetzt in Grenzen.

Ganz anders sieht das aber in vielen Firmen aus. Bei meinem Arbeitgeber gibt es allein in meiner Abteilung rund 50 PCs. Wenigstens wurden vor kurzem die Röhrenmonitore durch Energieeffizientere TFTs ersetzt. Wenigstens die hälfte der PCs ist allerdings Tag und Nacht angeschaltet (das hochfahren und anmelden dauert eine Weile) und verbraten so völlig Sinnlos Strom. Die Rechner verbrauchen 120 Watt permanent (keine Änderung bei Last/Idle). Hier wäre einiges an Einsparungspotential drin.

Nachtrag: Ich habe vergessen zu erwähnen, dass die Pentium4 Möhren natürlich schweinewarme Abluft produzieren, die das Büro bei einer momentanen Außentemperatur von 26°C auf schöne 34°C auheizt. Toll!

Und was wissen wir?

Energie sparen = Kosten sparen = co2 Emisionen einsparen

Nunja, aufjedenfall hat sich das Manager-Magazin in seinem Artikel Klimawandel – Umweltschutz am PC mit dem Thema beschäftigt. Vielleicht sensibilisiert das ja einige Firmen ein wenig für den Energieverbrauch von PCs.

4 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Matthias sagt:

    Feine Sache! Seit ich meinen Laptop habe, dürfte sich mein Energieverbrauch auch brachial reduziert haben – die Kiste frisst sehr wenig Strom, und ich benutze öfter mal den Standby-Modus, statt den Rechner mit voller Power laufen zu lassen. Und nachts kommt die Kiste sowieso aus…

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