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Ausprobiert: Jabra Rox Wireless In-Ear-Bluetooth-Kophörer

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Ich habe von Jabra sowohl die Rox Wireless als auch die Revo Wireless zum Testen zugeschickt bekommen. Normalerweise teste ich Produkte ja immer selbst hier im Blog.  Da ich persönlich Bügel-Kopfhörer deutlich lieber als In-Ear-Kopfhörer trage, habe ich die Rox Wireless Franz zum Testen geschickt. Dieser Testbericht ist folglich von ihm 🙂 Ein Test zu den Revo Wireless folgt in den nächsten Tagen.

Franz? Franz wohnt am Meer in Norddeutschland, fotografiert, bloggt auf franz589.de und kocht gerne.

Der erste Eindruck

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Die Monitore (also das was ihr euch ins Ohr steckt) der Rox Wireless von Jabra bestehen aus Stahl und werden, so verkündet Jabra, auch in ähnlicher Bauweise bei Profi-Musikern eingesetzt.

Des Weiteren kann man das eingebaute Mikrofon zum Telefonieren nutzen. Mithilfe der Fernbedienung kann man sowohl den Player als auch die Telefonfunktionen angemessen nutzen. Die Kopfhörer kommunizieren über Bluetooth, verfügen aber auch über NFC. Wer es gerne noch etwas genauer haben will: es wird sowohl auto-pairing und Digital Signal Processing unterstützt.

Lieferumfang

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Ich bin ja eher der Typ Mensch, der Dinge gleich ausprobiert, anstatt erst sorgfältig die Bedienungsanleitung zu studieren. Das hat bei den Rox Wireless von Jabra leider nicht so ganz funktioniert. Man fragt sich nach dem Auspacken kurz: Wo kann ich die Teile anmachen und wie funktionieren sie überhaupt. Aber dazu später mehr.

Die ungefähr 140 € teuren kabellosen Kopfhörer kommen in einer schönen und transparenten Verpackung.

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Im Lieferumfang befindet sich ein Kabel mit Micro-USB/USB-Verbindung zum Aufladen der Kopfhörer. Die Kopfhörer stellen per Bluetooth eine Verbindung zum Endgerät her.

Im Lieferumfang sind außerdem mehrere transparenter Ohrpolster für die Ohrstöpsel und EarWings enthalten, sodass durch die verschiedenen Formen auf jeden Fall die richtige Halt im Ohr gefunden werden sollte.

Los geht´s: Die erste Inbetriebnahme

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Nachdem ich nun etwas länger gesucht habe, wie ich die Kopfhörer aktiviere und nicht fündig wurde, war ich dann doch gezwungen die Bedienungsanleitung zur Hand zu nehmen und etwas genauer zu studieren.

Laut Anleitung müssen die Kopfhörer erst einmal 2,5 Stunden laden.Der Zugang zum mini-usb-port befindet sich auf dem linken Kopfhörer hinter einem kleinen Verschluss

Nach gut 1,5 h Stunden waren die Kopfhörer dann einsatzbereit. Als Testgerät habe ich mein iPhone genutzt, nach einigen Sekunden fand mein Smartphone die Kopfhörer im Bluetooth-Menü sofort und ich konnte loslegen.

Dagegen dauerte es am Mac etwas länger, erst nach dem dritten Versuch und mehrfachen aktivieren/deaktivieren des Bluetooth-Dienstes konnte ich die Kopfhörer verbinden.

Jabra Rox Wireless magnetisch

Übrigens schaltet man die Kopfhörer aus, in dem man sie zusammenclippt (ein Magnet hält sie zusammen) und wieder ein, in dem man die beiden voneinander trennt.

Der Klang

Der Hersteller beschreibt vollmundig die satten Klang der Kopfhörer. Bevor das erste Lied startet, nahm ich in mehreren Tests jeweils ein mehrfaches Knacken wahr. Ansonsten ist der Klang sehr satt, die Höhen wirken allerdings teilweise etwas unsauber, der Bass ist dagegen sehr klar und tief.

Jabra Sound-App

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Natürlich bietet auch Jabra für seine Produkte eine eigene App an. Durch diese soll das Klangerlebnis intensiver werden, Wiedergabelisten können mit Freunde geteilt und Dolby-Sound soll erlebbar werden. Ob man es nun wirklich braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich konnte vom Klang her keine wirklichen Unterschiede feststellen, zumal das iPhone ja schon einen Equalizer-Funktion von Haus aus mitbringt. Unter Android dürfte die App deutlich nützlicher sein. Allerdings wirken sich die Klang-Funktionen auch dort nur auf Musik aus, die mit der Jabra-App abgespielt wird. Wer beispielsweise Spotify oder ähnliches nutzt, hat von der App leider nichts.

Fazit:

Jabra liefert mit den Rox Wireless ein hochwertiges, optisch schönes Produkt ab. Die Kopfhörer sind auf jeden Fall alltagstauglich und wenn man weiß wie es geht, auch sehr leicht zu bedienen. Die magnetischen Monitore sind ein nettes Gimmick und die Fernbedienung ist im Alltag ziemlich praktisch. Durch die diversen EarWings und EarPolster sollte auch es in jedes Ohr passen. Nach einer Woche tragen, will ich sie nicht mehr hergeben.

Technische Daten? Findet ihr hier.

Weitere Jabra-Produkte, die hier schon getestet wurden:

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