Informatives

Billig hat seinen Preis: Auf die Fresse für LIDL, KiK und co.

Die Firma hat ein Imageproblem. Was tun? Ganz einfach: Schön Färber fragen. Der hat ein paar gute Ideen, die er sich bei deutschen Großkonzernen abgeschaut hat:

2x Klicken zum Abspielen. Datenschutz und so.

Warum muss ich gerade an die Nachhaltigkeitskampagne von REWE denken? 😉

Bei aller Kritik an ALDI, LIDL, KiK und co.  müssen wir vor allem uns selbst kritisieren. Schließlich leben diese Firmen von uns. Aber was tun? Gut, bei KiK kaufe ich so oder so nichts. Aber natürlich gehe ich im Supermarkt einkaufen. Warum? Nun, meine Geldmittel sind halt leider ein endliches Gut.

Aaaaaber! Jetzt gibt es ein ganz anderes Problem. In meinem näheren Umkreis gibt es 5 Supermärkte. Aber keine Obst- oder Gemüsehändler, keinen Bäcker oder ähnliche klassische Geschäfte. Wo soll ich also dann einkaufen? Ist es vielleicht schon zu spät? Hm!

Nochmal zurück zum Thema Kleidung und Nachhaltigkeit. Wenn man diese beiden Wörter in den Mund nimmt, muss man natürlich manomama erwähnen. Das Motto: Öko-soziale Kleidung. Finde ich super, wirklich. Aber wenn ich dann da so auf die Preise schaue. Hm!

Ist alles wirklich nicht so einfach.

Sollte übrigens tatsächlich immer noch jemand von euch bei KiK einkaufen, so sollte er sich dringend mal das hier ansehen: Die KiK-Story: Die miesen Methoden des Textildiscounters – ARD Exclusiv – NDR

(via Addliss)

15 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. maik sagt:

    Glaubst Du, andere Textildiscounter lassen Ihre Billigware anders herstellen? Hmm, ich eigentlich nicht.

    Aber wie Du schon geschrieben hast: Der private Bäcker oder Einzelhändler an der Ecke verschwindet. Übrig bleiben die großen Discounter. Und irgendwann heben die Ihre Preise…

  2. Alex sagt:

    Die Exklusiv-Reportage über Kik und seine Methoden hab ich vor ner Weil im Fernsehen gesehen – ist nicht so schön… Aber ich denke, vielen mittellosen Familien wird es mit der Kleidung so gehen, wie dir mit dem Essen – es dreht sich nun mal um das liebe Geld! Vor 2 Wochen war ich in Budapest und ich habe mich in die Märkte dort verliebt! Ich finde es nur zu bedauerlich, dass es in Deutschland keineswegs mehr solch eine Marktkultur gibt! Dabei hat das ganze so viele Vorteile, die ich wohl nicht aufzählen muss…

  3. Skinnynet sagt:

    Geeeiiiles Video 😀
    Das bringt’s ja voll auf den Punkt.
    Und wo können wir als Konsumenten jetzt was unternehmen, außer schlicht und ergreifend nicht mehr dort einzukaufen und, weil es kaum bezahlbare Ausweichmöglichkeiten gibt, zu verhungern?
    Das ist, wie du gesagt hast, eine echt schwierige Angelegenheit…

  4. Solange der Mensch das inkonsequenteste Lebewesen auf Gottes Erden ist, werden diese Konzerne immer und immer weiter wachsen..weiter machen…weiter Geld verdienen…!
    Gegensteuern ist zu spät…anpassen ist doch die Devise…der bequeme Deutsche hat doch sogar verlernt mal auf die Barikaden zu gehen…da sind die Franzleute doch wieder mal Vorbild!

    In diesem Sinne

  5. Exedus sagt:

    Es ist natürlich richtig das kik ein drecksladen ist, aber denkt ihr wirklich das andere hersteller besser sind?
    Und selbst wenn es ist nun mal mittlerweile in Deutschland so das die Leute keine andere Wahl haben als bei kik einkaufen zu gehen.

    Aber was wäre wenn niemand in solchen laden einkaufen gehen würde und die Pleite gehen? Dadurch würde es den armen Menschen in den produzierenden Ländern noch schlechter gehen als es jetzt schon der Fall ist.

    Wobei ich das vorgehen von diversen Firmen nicht gut heißen will

  6. jacky sagt:

    Also Kik fand ich schon immer schlimm.
    Das fängt bei der Qualität der Produkte an und hört bei der Fernsehwerbung noch lange nicht auf.
    Lebensmittel kaufe ich allerdings größtenteils beim Discounter, anders kann man sich das leider nicht leisten

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